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Persönlichkeit des Monats Oktober 2010

Äsop

Vita

Über sein Leben weiß man nur wenig. So soll er, sagen die einen Phrygien, andere zählen ihn zum Stamm der Thraker. Herodot spürt ihn in Ionien, auf der Insel Samos auf, wo er im 6. Jahrhundert lebte. Er soll Sklave mehrerer Herren gewesen sein bis ihn der Samier Ladmon freigelassen hat.

Er kommt an den Hof des Königs Kroisos. Dessen Vertrauen gewinnt er durch seinen klugen Witz. Er wird zum Gesandten des Königs. Auf einer seiner Reisen nach Delphi wird er wegen Gotteslästerung von Priestern der Kultstätte ermordert.

Er gilt als der Begründer der Fabeldichtung. Seine Fabeln erhalten sich lange Zeit durch mündliche Überlieferungen. Erst im 10. Jahrhundert wurden sie aufgezeichnet.

Mehr über das Leben von Äsop


Zitate

  • Wie oft das größte Glück zerstört ein Augenblick.
  • Dem Fuchs sind die Trauben sauer.
  • Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
  • Er, der unzufrieden ist an einem Ort, wird selten glücklicher an einem anderen Ort.
  • Es ist immer leicht, aus sicherer Entfernung mutig zu sein.
  • Geiz und Mißgunst sind die größten Feinde des Friedens.
  • Genügsamkeit und Zufriedenheit macht glücklicher als Reichtum und Überfluß unter großen Sorgen.
  • Gott rührte den Lehm, aus dem er den Menschen schuf, nicht mit Wasser an, sondern mit Tränen.
  • Je kleiner der Geist, um so größer die Einbildung.
  • Kleine Freunde können sich als große erweisen.
  • Klugen Leuten ziemt es, zunächst das Ende eines Unternehmens ins Auge zu fassen und es erst dann also ins Werk zu setzen.
  • Mancher Einfältige in prächtigem Gewande gälte mehr, wenn er schwiege, denn: Mit Schweigen sich niemand verrät.
  • Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.
  • Wenn andere sich abmühen, tun manche so, als ob sie die Arbeit leisteten.
  • Wenn die Gefahr weit weg ist, ist es leicht, mutig zu sein
  • Wenn wir über den Schatten streiten, übersehen wir das Wesentliche.
  • Wir hängen die kleinen Diebe - die großen schicken wir in den öffentlichen Dienst.
  • Auch ein Toter ist imstande, das an ihm begangene Unrecht zu rächen, denn die Gottheit, die alles erblickt, teilt jedem sein gerechtes Schicksal zu.
  • Auch jene Menschen, die sich durch fremde Macht erhoben haben und sich nun ihres Reichtums brüsten, gewähren, wenn jeder zurückfordert, was ihm gebührt, einen kläglichen Anblick und sind dann nichts mehr, als was sie früher waren.
  • Bereite dich im Glück auf das künftige Unglück; sammle und rüste in guten Tagen auf die schlimmern.
  • Besser Wenigeres in Frieden und nützlicher Tätigkeit, als vielleicht ein Wohlleben, aber mit Gefahr und auf unrechtem Weg.
  • Dankbarkeit ist ein Zeichen edler Seele.
  • Das Gewissen regt sich selbst bei dem größten Bösewichte; er sucht doch nach Vorwand, um dasselbe damit bei Begehung seiner Schlechtigkeiten zu beschwichtigen.
  • Den Verrat benutzt man wohl, aber den Verräter liebt man doch nicht.
  • Der Fuchs schmähte die Löwin, daß sie immer nur ein Junges werfe. Ja, erwiderte sie, aber einen Löwen!
  • Der Krieg ist der Schrecken der Mütter.
  • Der Mann erschafft sich sein Leben, die Frau rechtfertigt ihres.
  • Die Bildung des Geistes gibt erst der Schönheit des Körpers einen Wert.
  • Die Folgen des Neides gereichen nicht selten dem Neider selbst zum Verderben.
  • Die Geschenke der Schlechten sind unwillkommen.
  • Die Schildkröte gewinnt das Rennen, während der Hase schläft.
  • Die Unglücklichen schöpfen Trost aus den schlimmeren Leiden anderer.
  • Eine Fliege setzte sich einmal auf eine Radnabe. Da begann der Wagen den Weg hinunterzufahren, und als die Fliege hinter sich blickte, wurde sie ganz stolz und sprach: "Mein Gott, wieviel Staub ich doch aufwirble!"
  • Eintracht gibt Stärke und Sicherheit, Zwietracht bringt Schwäche und Verderben.
  • Es ist das größte Unrecht, Wohltaten mit Übel zu vergelten; der Undankbare entgeht selten der verdienten Strafe.
  • Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!
  • Hilf zeitig, wo du helfen kannst. Hilf dem Nachbarn löschen, ehe das Feuer auch dein Dach ergreift.
  • Jede Wahrheit hat zwei Seiten. Wir sollten uns beide Seiten anschauen, bevor wir uns für das eine entscheiden.
  • Kein Akt der Freundlichkeit, wie klein auch immer, ist vergebens.
  • Laß dich nicht von jedem gefährlich Scheinenden abschrecken.
  • Laß dich vom Hasse nicht betören, denn seine Folgen können oft für dich selbst gefährlich werden.
  • Leiden sind Lehren.
  • Man solle sich nicht mit Menschen einlassen, die ihre Freunde in der Not verlassen.
  • Mancher Einfältige in prächtigem Gewande gälte mehr, wenn er schwiege, denn: Mit Schweigen sich niemand verrät.
  • Oft werden gute, aber flatterhafte Köpfe von mittelmäßigen, aber anhaltend fleißigen, eingeholt, ja übertroffen.
  • Prahle nie mit erborgtem Schimmer, Spott ist sonst dein Lohn.
  • So ist's im Leben: Kurze Freud, viel Leid und doch halten die Freuden unserem Gedächtnis länger nach.
  • Statt Hilfe Hohn zum Schaden schmerzt doppelt.
  • Trachte nicht nach Dingen, die die Natur dir versagt hat; was die Natur versagt, kann niemand geben.
  • Trost für jeden im Leid ist, Unglücksgefährten zu haben.
  • Viele verlieren, indem sie mehr zu gewinnen streben, dasjenige, was sie in Sicherheit genießen könnten.
  • Vom größeren Ochsen lernt der kleinere pflügen.
  • Wage dich nicht an Dinge, die deine Kräfte übersteigen; es gibt sonst zum Schaden noch Spott.
  • Was dir heute nutzt, das kann dir morgen schaden, darum denke nach, bevor du handelst.
  • Wenn der Löwe weit weg ist, spielt sich der Wolf gern als Löwe auf.
  • Wenn sich zwei Schwache zanken, so endigt oft ein dritter, Mächtigerer zu seinem Vorteil den Streit.
  • Willst du es allen recht machen, so machst du es niemandem recht.
  • Wo es Hände braucht, sind Worte völlig unnütz.
  • Wo Taten sprechen, läßt sich das einmal Geschehene nicht verhehlen.

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  • Nick Vujicic

    Ohne Arme und ohne Beine 1982 in Australien geboren ist Nick Vujicic ansonsten gesund. Dass er daran, trotz vieler Erniedrigungen, von Hänseleien bis hin zu Mobbing nicht zerbrochen ist, empfinde ich als etwas ganz Großes. Mich berührt er sehr und ich bin für vieles sehr dankbar, besonders für meine robuste Gesundheit.

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  • Seminare auf See

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  • Phasen der Veränderung

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    Die Phasen der Veränderung gehen einher mit Emotionen: Wünsche, Ängste, Frust und Freude.

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  • Mindletter - 73 - Professor und sein Chauffeur Chauffeurswissen Max Planck

    Was unterscheidet einen Nachrichtenredakteur von einem Taxifahrer? Nichts!
    Beide geben Wissen vor, obwohl sie es nur nachplappern. Wir sprechen bei ihnen von Pseudo- oder "Chauffeurs"-wissen.

    Dieser Begriff geht auf diese Geschichte von Max Planck zurück.

  • Mindletter - 70 - Die Weinsteuer

    Wenn jeder denkt, ein anderer wird es schon tun, werden am Ende alle nichts getan haben. (Toll Ein Anderer Macht's) Dieser Mindletter zeigt sehr schön auf, wie Menschen denken.